Fassadenbegrünung mit Polygrün Kletterhilfen in Jena

Hochhausgiebel
in Jena-Lobeda

Inhaltsangabe


Beispielhaft für Tagesveranstaltungen über Fassadenbegrünung

Perspektiven

Die durch geeignete Pflanzenwahl und angepasste technische Vorkehrungen herzustellende Qualität einer Fassadenbegrünung ist unverzichtbare Voraussetzung für ökologische Vorteile.
Eine unzulänglich geplante und zu sparsam ausgeführte Begrünung erweist sich häufig als "Einweg-Wegwerf-Begrünung" und kann keinesfalls ökologisch sein - ökonomisch erst recht nicht. Viele Kletterpflanzen erreichen Standzeiten um 100 Jahre und mehr; das ist mehr als für manche Bauten angenommen werden darf (z.T. gewerbliche Bauten kleiner als 50 Jahre; Reststandzeit der "Plattenbauten" in Neuen Ländern kleiner als 80 Jahre u.s.w.).

Zielsetzung

Eine ökologisch wertvolle Fassadenbegrünung besteht über Jahrzehnte aus vitalem Bewuchs und einer völlig intakten Fassade. Sie ist in einem ganzjährig ansehnlichen Zustand. In der Vegetationsperiode begeistert sowohl das Aussehen der Pflanze als auch die Gestaltung des begrünten Bauwerkes. Von der Begrünung gehen weder störende Einflüsse auf das Bauwerk, noch auf die Bewohner aus. Diese identifizieren sich in kurzer mit IHRER Fassadenbegrünung. Der Aufwand für die Bauwerksunterhaltung verhält sich neutral; im Idealfall werden Kosten vermieden.

Die Einzelaspekte

    1. Einleitung
      - Definition Fassadenbegrünung; Abgrenzung
      - die Vorurteile
      - die komplexen Wechselbeziehungen Pflanze-Fassade
      - Qualität einer Fassadenbegrünung; Standard = Richtlinie

    2. Ökologische (und soziale) Aspekte
      Vorteile für:
      - die Stadtluft (Feuchte, Kühle, Staubbindung)
      - den Energiehaushalt des Hauses (Isolierung / Verschattung)
      - die Tierwelt
      - das Wohn- und Arbeitsumfeld (psychologische Aspekte, Gestaltung)
      - die Stadtluft (Feuchte, Kühle, Staubbindung, Verhinderung Smog)


    3. Der biologische Teil
      Kletterpflanzen - selbstklimmend oder gerüstkletternd?
      - die Selbstklimmer (Vorteile, Nachteile)
        - Haftscheibenranker u. Wurzelkletterer
        - Ansprüche an Fassaden, Risikoaspekte bestimmter Fassaden
      - die Gerüstkletterpflanzen und ihre Ansprüche an Kletterhilfen
        - Schlingpflanzen
        - Rankpflanzen
        - Spreizklimmer

    4. Der technische Teil für Gerüstkletterpflanzen
      - Kletterhilfen; Konstruktion u. Gestaltung
        - steife; aus Holz, Metall, Kunststoff;
        - schwingende; aus Seilen und elastischen Stäben.

    4.1 - statische Aspekte
        - Pflanzengewicht
        - Windlasten
        - Spannungen durch Temperatur- u. Feuchtewechsel
        - Auslenkung und Deformation durch Dickenwuchs
        - Zwängungen am Bauwerk

      - Abhängigkeiten der Materialwahl und Konstruktionsweise von
      Kletterstrategie, Dickenwuchs, Größe und Fassadenkonstruktion

    4.2 - Außenwandkonstruktion (Fassadenbauweise) + Anbringung
      massiv, mehrschichtig, gebräuchliche Sanierungstechniken
      - Befestigung von Kletterhilfen
        - steife und halbsteife Konstruktionen;
        gleichmaßig tragend, aufgehangen, vorgeständert
        - unsteife Konstrutionen (Seile, Netze);
        verspannt


    4.3 - Befestigungsmittel
      - Anschlüsse, Halter, Verankerungen

    5. Pflanzung und Pflege
      - Die Pflanzstelle
      - Größe der Pflanzen / Schutzeinrichtungen
      - Kontrolle der Kletterhilfen
      - Schnittmaßnahmen

    6. Strategien zur Risikovermeidung

    7. Diskussion

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