Beispiel eines Programmes

Rückblick ...


4.11.2002

Bauwerksbegrünung

Vortragsveranstaltung der Arbeitsgruppe
"Hausbegrünung und Gartengestaltung"
Lokale Agenda 21, Mechernich.

Beiträge:

  • Warum begrünt man Dächer
        (Fritz Hämmerle, Vorsitzender der FBB e.V, Ditzingen)


  • Die Technik des begrünten Daches
        (Michael Kurth, Dachdeckermeister, Mechernich)

  • Aspekte der begrünten Fassade
        (Thorwald Brandwein, Fassadenbegrünungen, Mechernich)

  • Die Referenten boten dem leider sehr kleinen - aber hochinteressierten - Publikum in kurzen Beiträgen umfassende Informationen - sowohl allgemeine ökologische und ökonomische, als auch technische Aspekte der Dach- und Fassadenbegrünung betreffend. Der Situation des Veranstaltungsortes entsprechend bezogen sich die Ausführungen auch auf die Probleme der mit Erschließung verbundenen Bodenversiegelung. Eindrucksvoll wurde belegt, dass den sich sowohl für den einzelnen Bauherren als auch für die jeweilige Kommune geldwerte Vorteile erreichen lassen.
    Auf spezielle Fragen einzelner Zuhörer hinsichtlich bestehender und geplanter Maßnamen konnte mit entsprechenden Empfehlungen geantwortet werden.
    Die abschließende Diskussion führte - wie so oft - auch zu der Forderung, die Kommunen mögen in bestimmten Bereichen konsequenter auf dem Einsatz von Dach- und Fassadenbegrünung bestehen.
    In der Praxis dürfte dies allerdings nur erreichbar sein, wenn auf Landes- oder Bundesebene eine Vereinheitlichung der Mindestanforderungen entsprechender Satzungen erfolgt. Wirtschaftsförderung sollte nicht darin bestehen, einzelnen Investoren "billiges" Bauen mit vermeidbaren Folgekosten zu ermöglichen. Falls Ansiedlungen gefördert werden müssen, eignet sich dafür eher die Bereitstellung preiswerter Baugrundstücke als der Verzicht auf Ökologisch und ökonisch sinnvolle Auflagen die letztlich der Allgemeinheit und dem Bauherren/Investor nutzen.

    Anmerkung des Verfassers:
    Leider stand bei dieser Veranstaltung der Aufwand (Organisaton, Anreise der Referenten usw.) in keinem sinnvollen Verhältnis zur Teilnehmerzahl. Dies stellt sich zunehmend als generelles Problem lokal initiierter Einzelveranstaltungen zu dieser Thematik dar.
    Um Aufwand und Nutzen in ein angemessenes Verhälnits zu stellen, bedarf es wohl entprechender Ankündigung (PR-Arbeit) in einem angemessen gewählten Einzugsgebiet. Zur Vorbereitung solcher Veranstaltungen sollten sich daher kleinere lokale Inititativen zusammenschließen und gemeinsam die notwendigen umfassenden Vorarbeiten leisten. Dies erleichtert es ihnen auch, kompetente Referenten für ihr Vorhaben zu gewinnen.

    (Thorwald Brandwein, 6.11.02)

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