
Blüte von Schisandra chinensis
var. rubriflora * (Wu Wei Zi)

Blatt der o.a. Schisandra (Wu Wei Zi) *
* Beide Fotos sind dem Plant Kaleidoscope
der Universität Ulm mit Zustimmung des
Bildautors Rainer Oberle entnommen.
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Die Früchte der Schisandra werden seit über 2000 Jahren in Ostasien als Bestandteil von Aufbau- und Stärkungsmitteln verwendet. Einige positive Studien zum Einsatz als Krebsmittel lassen eine Beeinflussung von Zellteilung und Apoptose und damit zytotoxische, aber eventuell auch krebsfördernde Effekte und Nebenwirkungen möglich erscheinen. Besser nachgewiesen ist eine leberschützende Wirkung der in der Frucht (Wu Wei Zi) enthaltenen Lignane. In Verbindung mit Yohimbe und Ginkgo gilt die Frucht auch als sexuelles Stärkungsmittel. In jedem Fall enthält sie viel Vitamin C und E und wird munter als Mittel zur "Nahrungsergänzung" gehandelt... Man kann - statt Pulver oder Kapseln zu kaufen - einfach Marmelade o.ä. daraus zubereiten, bzw. Tee aus Früchten und/oder Blättern der Schisandra kochen.
Wu-Wei-Zi ist zweihäusig, d.h. paarweise zu pflanzen, wenn Früchte
der weiblichen Pflanze gewünscht werden. Abgesehen von den o.a. Verwendungen der
Früchte sind diese auch optisch attraktiv und auffälliger als die i.d.R recht unscheinbaren,
weißen bis etwas rosa gefärbten Blüten. Neben dem Fruchtschmuck (Wu Wei Zi) weisen die Beerentrauben eine attraktive Herbstfärbung des Laubes auf.
Im Himalaja ist das Großblättrige Spaltkölbchen (Schisandra grandiflora) bis in Höhen von 2000 m Höhe anzutreffen. Unter dem Namen 'Vitalbeere®' ist eine Selektion der Chinabeere im Handel, die als einhäusig (also selbstfruchtend) bezeichnet wird. Sie wird laut Angabe von Händlern allerdings nur 5 m hoch.
Genaue Angaben zur Frosthärte von liegen mir nicht vor, allerdings gelten alle kletternden Schisandra-Arten und Sorten in unseren Breiten als winterhart.
Für Schisandra chinensis wird allgemein etwa 6-8 m Wuchshöhe angegeben.
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