Fassadenbegrünung mit Bougainvillea
(verschiedenfarbige Exemplare)
 Bougainvillea glabra (Detailfoto Farben)
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Insgesamt sind etwa 20 Bougainvillea-Arten bekannt, aber Bougainvillea glabra ist mit Abstand die meistvertreitete Art. Daneben ist hier eigentlich nur Bougainvillea spectabilis erwähnenswert. Diese Art ist etwas weniger blühwillig, dafür aber wuchsstärker. Die Blätter dieser Bougainvillea-Art sind behaart.
Das Laub der in der Praxis dominierenden Bougainvillea glabra ist anfangs hellgrün - ausgewachsen dunkelgrün, glatt und leicht glänzend. Laubfall dieser eigentlich immergrünen Pflanze kann sowohl durch Kälte (ab Temperaturen um den Gefrierpunkt), Trockenheit und mechanische Einflüsse ausgelöst werden.
Bougainvillea glabra verträgt kurzfristig (einige Stunden) leichten Frost (bis etwa -5 Grad C), wird aber bereits bleibend geschädigt, wenn sie solchen Temperaturen anhaltender ausgesetzt bleibt. Die Möglichkeiten, diese Pflanze im Freien zu überwintern, beschränken sich daher in Mitteleuropa auf sehr seltene Ausnahmesituationen.
Der als Reaktion auf Trockenheit verursachte Laubfall schützt die Pflanze ebenfalls vorübergehend vor größeren Schäden. Sofern die Trockenheit nicht zu lange andauert (m.E. max. drei Wochen) treibt sie kurz nach Wässerung (Ende der Trockenheit) wieder kräftig aus - m.E. regt ein solcher Vorfall auch die Verzweigung an und fördert somit den Blütenreichtum. In unseren Breiten (Kübelpflanzung) sollte auf dauernd feuchtes, aber nicht nasses Substrat geachtet werden.
Auch wenn Bougainvillea in Mitteleuropa bevorzugt an mobilen - also eher kleinen - Kletterhilfen (z.B. etwa raumhohen "Ranksäulen") eingesetzt werden sollte, nachfolgend ein paar Hinweise für Gegenden in denen man sie als ausdauernde Kletterpflanze zur Fassadenbegrünung verwenden kann.
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