Das Detailfoto der begrünten Giebelwand (Höhe ca. 15 m) belegt die Vitalität des großen Schlingknöterichs, der mit Bodenanschluss gepflanzt ist.
Beachtenswert ist auch hier die Polsterdicke des Bewuchses. M.E. sollte man diese reduzieren, bzw. garnicht erst so groß werden lassen. Im Inneren solcher "Biomassen" befindet sich i.d.R. eine gewisse Menge Totholz und es gibt zu wenig Licht für wandnah aufstrebende junge Triebe. Der Totholzanteil wächst daher immer weiter und nachwachsende (junge) Triebe können nicht mehr in die Kletterhilfe einwachsen. Fallopia aubertii verträgt drastische Rückschnitte nur schlecht. Daher empfehle ich periodische Schnitte (jährlich) um ein relativ dünnes, aber durchgängig vitales Pflanzenpolster zu erhalten.
Auffällig ist der eher kümmerliche Wuchs, den die Kletterpflanzen aus den Pflanzkübeln an der Fassade entwickeln. Dazu muss angemerkt werden,
dass es sich hierbei um hochwertige Gefäße mit automatischer Bewässerung handelt.
Das Foto bestätigt damit auch meine These "Wurzelraum ist durch nichts zu ersetzen!"
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