Polygrün – die Kletterbasis
Rankgerüste

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Variierte Kletterleitern und Klettermatten - Rankgitter
gestützt durch Ranksäulen - bilden ein umhüllendes Rankgerüst.

Dachgarten Springer Berlin - Fassadenbegrünung und Rankgerüst

Diese Konstruktion trägt sich weitestgehend selbst. Alle horizontalen Verbindungen mit den beiden Abluftschächten und anderen Dachaufbauten stellen ausschließlich Abstützungen gegenüber Horizontallasten dar. In keiner der angrenzenden Wände durfte eine Befestigung erfolgen. (Da ging es wohl um einen anhängigen Rechtstreit..)
Persönlich stehe ich allerdings auf dem Standpunkt, dass eventuelle Mängel auf ein paar Quadratmeter Verklinkerung sicherlich keinen so beachtlichen Streitwert darstellen, dass deswegen eine derart aufwändige Rankanlage nicht im Tragwerk der Wand verankert werden dürfte. Dadurch hätte das Projekt preiswerter, in Details besser und evtl. auch dauerhafter ausgeführt werden können.
Hier könnten langfristig Windlasten zu Problemen führen. Inzwischen weiss ich, dass speziell dünntriebige, dicht gewachsene Kletterpflanzen an kleinfeldrigen Kletterhilfen i.d.R nicht mehr von Wind durchströmt werden. Winddruck bewirkt, dass elastische Triebe und Laub zusammengepresst werden und eine bewachsene Kletterhilfe (Rankgitter, Klettergerüst u.ä.) somit ähnlich winddicht wie eine Mauer werden kann.
Nach meinem aktuellen Kenntnisstand ist eine markante Abminderung der Windlasten auf derartige Konstruktionen unter dieser Voraussetzung also nicht zu verantworten!
Das gilt auch, wenn von anderer Seite [noch] behauptet wird, 40% bis 60% Abschlag für Durchströmung von Kletterpflanzen seien prinzipiell angemessen. Dazu meine ich: Es ist allgemein sinnvoll, dass man Windlasten auf einen Maschendraht-, Gitterzaunzaun, o.ä. aufgrund Durchströmung um den Faktor x abmindert. Diese Abminderung verbietet sich jedoch, wenn die angenommene Durchströmbarkeit nicht gewährleistet werden kann. Beispielsweise und vergleichbar wurde die solide Umzäunung einer Abfalldeponie seinerzeit von Wind (kein Sturm!) über eine lange Strecke flachgelegt, nachdem angewehte Abfälle (vor allem Plastiktüten u.ä.) die Durchströmbarkeit drastisch gemindert hatten.


Weiße Kletter- und Rankhilfen - Verschmutzung
Unterseitige Verschmutzung von Kletterhilfen
bevorzugt entlang den Abtropfbereichen



© Thorwald Brandwein

Bei diesem BV machten wir eine unangenehme Erfahrungen mit Verschmutzung von Kletterhilfen.
Spät abends in Berlin angekommen parkte ich das Lieferfahrzeug direkt neben dem Gebäude. Ich wunderte mich schon über die vielen freien Parkplätze .... Am nächsten Morgen war die gesamte Ladung von klebrigen Absonderungen der dort stehenden Linden überzogen.
In diesem Fall war die Reinigung Problem, denn an der nächsten Tankstelle war geeignetes Gerät vorhanden. Im montierten und teilbewachsenen Zustand ist eine Reinigung von Kletterhilfen allerdings meist recht aufwändig.
Sichtbarer Schmutz auf Kletterhilfen ist häufig, wenn nicht sogar üblich. Vor allem auf der Unterseite von Horizontalprofilen sammelt sich vom Regen oberseitig abgewaschener Staubniederschlag, so dass vor allem weiße Profile - von unten betrachtet - bald fleckig grau erscheinen. Später wird daraus - je nach Luftverschmutzung am Standort - oft eine sehr auffällige (dunkle) Schmutzschicht und Algenbefall. Beschleunigte Verschmutzung resultiert häufig aus Vogelkot und Blattlausbefall des Bewuchses - oder eben aus Quellen wie o.a. Linden. Ich rate daher von weißen Kletterhilfen ab und empfehle dunklere Farben.


Für weitere Informationen zu freistehenden und angelehnten Rankgerüsten
besuchen Sie bitte auch unsere allgemeinen Ausführungen über Pergolen

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