Im hier beschriebenen Fall waren unabhängig von den Haftwurzeln Beiputzarbeiten nötig, die einen Neuanstrich der Fläche erforderlich machten. Die Entfernung der Haftwurzeln konnte daher ohne Rücksicht auf den vorhandenen Anstrich ausprobiert werden.
Im Bild rechts erkennt man in der rechten Hälfte ein weitaus besseres Reinigungergebnis als in der linken. Rechts wurde zeitintensiv von Hand mit einer weicheren Edelstahlbürste gereinigt. Schon das Ergebnis dieser Trockenreinigung war recht ansprechend. Erfahrungsgemäß hätte man es durch nachträgliche Nassreinigung noch deutlich verbessern können.
Links erfolgte eine sehr viel schnellere Enfernung - flott mit Maschinchen (Drahtbürste auf Akkubohrer) ... Die bereits deutlich effektivere Entfernungsmethode bewirkte punktuelle Graufärbung (Bild oben rechts), die sich i.d.R. auch durch Nassreinigung nicht mehr beseitigen
lässt. Stärkere und schneller drehende Maschinen verstärken diesen Effekt.
Wenn ein (Neu)Anstrich vermieden werden muss, verbieten sich demnach maschinelle Trockenreinigungen mittels Bürsten (und natürlich "Abflämmen"). In diesem Fall sind Nassreinigungsverfahren (ggf. unter Hochdruck - siehe auch "Efeu entfernen"), ggf. auch Strahlverfahren mit Sand oder Trockeneis zu empfehlen.
Die Fotos rechts belegen außerdem, dass Kletterhilfen einer gewissen Breite bei Fassadenanstrichen keinen erheblichen Mehraufwand bewirken müssen. Ein Wandabstand ab etwa 15 cm erlaubt durchaus den
Einsatz dazu allgemein gebräuchlicher Werkzeuge. Die oft auch pflanzengerechte Herstellung eines größeren Wandabstandes erspart i.d.R. auch in dieser Hinsicht zusätzlichen Aufwand.
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Anstricharbeiten hinter Fassadenbegrünung...
 sind kein Problem bei ausreichendem Wandabstand der Kletterhilfen
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