Hier wird das bisher generell empfohlene Verfahren vorgestellt, nach dem situtionsspezifisch entsprechend der Größe einer zu begrünen den Fläche (Wand oder Kletterhilfe) für eine bestimmte Bepflanzung (Kletterpflanze der vorgesehenen Art) ein maximales Sommergewicht des gesamten Bewuchses ermittelt werden kann. Der Aufsatz enthält außerdem Angaben zur Berücksichtigung von Wind-, Schnee- und Eislasten. Diese Vorgehenweise entspricht dem Stand der aktuellen "Richtlinie zur Planung, Ausführung und Pflege von Fassadenbegrünungen mit Kletterpflanzen". Es ist auch zur Ermittlung von Lastannahmen für Selbstklimmer geeignet
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Bei regelmäßig geschnittenen und ggf. verjüngten Kletterpflanzen nivellieren sich die Unterschiede der Arten hinsichtlich Wuchsstärke und Triebdurchmessern so, dass die zu erwartenden Lasten primär aus der Begrünungshöhe und Windeinflüssen resultieren. Extreme Überhänge, die maßgeblich zu Maximallasten führen, werden beseitigt, ehe sie unter statischen Aspekten relevant werden.
Mittels einer Lastklasse lassen sich die anzunehmenden statischen Anforderungen an Kletterhilfen und deren Befestigung eindeutig benennen. Das Verfahren eignet sich für alle gepflegtn Fassadenbegrünungen mit Gerüstkletterpflanzen.
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